Erektile Dysfunktion - die Wirkungsweise der verschiedenen PDE-5 Blocker


viagraÜber ihre Potenz definieren viele Männer ihre Männlichkeit. Fehlt diese kann es zu starken Belastungen der Psyche und des Selbstvertrauens des Mannes und der Beziehung, in der er lebt kommen. Dass eine glückliche Partnerschaft allerdings nicht nur von der Potenz abhängt, wird im ersten Moment schnell vergessen.


Doch auch ohne Medikamente und die daraus entstehende Erektion, ist ein erfüllendes Sexualleben möglich. Über verschiedene Liebesspiele, der Kreativität und den sexuellen Vorlieben sind da keine Grenzen gesetzt, kann ein jeder zu der Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse kommen. Möchte man allerdings die sexuelle Befriedigung ausschließlich über den Geschlechtsverkehr erfahren, ist meist eine Einnahme von Medikamenten unumgänglich. Viele Menschen denken, dass sie nur wenige ein gleiches Problem haben. Doch ist dieser Gedankengang falsch. Es wird davon ausgegangen, dass vor fast ein Viertel aller Männer in einem Alter von 65 Jahren davon betroffen sind. In der letzten Zeit wird jedoch auch eine Zunahme der Erkrankung in jüngeren Jahren verzeichnet. Häufig ist es dem vorhandenen Stress oder Sorgen im Alltag zugeschrieben, kann allerdings auch andere, meist psychische Ursachen haben. So kann in diesem Fall neben der Medikation von PDE-5 Hemmer auch eine Psychotherapie helfen. Die Ursachen der Erkrankung sind vielfältig. Eine Erektionsstörung kann auch ein Hinweis auf eine Verkalkung der Arterien sein. Arteriosklerose kann, wenn sie nicht behandelt wird, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt bewirken. So sollte keiner der Betroffenen warten, bis er einen Arzt aufsucht. Ebenso ist es möglich eine Erektionsstörung durch eine Behandlung der Prostata zu bekommen. Verletzungen im Genitalbereich, der Hüfte und der Wirbelsäule können auch zu einer erektilen Dysfunktion führen.


Seit nunmehr 15 Jahren kann den Betroffenen zumeist mittels eines PDE-5 Blockers geholfen werden. Sie sind insofern interessant, da sie den Penis nicht ohne Grund in den erigierten Zustand bringen. Eine sexuelle Stimulation ist die Grundvoraussetzung. Damit das Medikament seine Wirkung entfalten kann, sollte zuvor ein Arzt sichergestellt haben, dass die Nervenbahnen voll funktionstüchtig sind. Das Enzym Phosphodiesterase 5 bewirkt, dass die Erektion nach dem Geschlechtsverkehr abklingt. Bei einer Erektionsstörung ist es zumeist der Fall, dass der Penis abschwillt


Anders als lange Zeit vermutet, ist eine Erektion des Penis nicht ausschließlich von körperlichen Reaktionen abhängig, sondern auch von seinem Lustempfinden und den sexuellen Reizen, die er erfährt. Erfährt er einen sexuellen Impuls, leiten die Nerven dies in den Unterleib weiter. Im Unterleib befinden sich Muskeln (auch um den Schwellkörper herum), die im nicht erigierten Zustand angespannt sind. An dem Schwellkörper im Penis verhindern sie, dass Blut hinein fließt und der Penis sich aufrichtet. Durch einen sexuellen Impuls jedoch wird der körpereigene Stoff cyklisches Guanomonophosphat (cGMP) ausgeschüttet. Dieser bewirken, dass die Muskeln erschlaffen. Blut fließt in den Schwellkörper - der Penis ist erigiert. Natürlicherweise wird nach dem vollendeten Geschlechtsverkehr das Enzym Phosphodiesterase ausgeschüttet. PDE-5 kann das cGMP aufspalten. Auf diese Weise, verliert der Penis seine Erektion. Da bei Betroffenen das PDE-5 zu früh wirkt, erschlafft der Penis schneller. 1998 kam das Medikament heraus, was scheinbar einen höheren Bekanntheitsgrad als Aspirin hat. Jeder kennt Viagra. Die synthetische Substanz Sildenafil kann das PDE-5 blockieren, sodass eine Erektion erhalten bleibt. Neben dem durch Zufall entdeckten Sildenafil, gibt es auch noch zwei andere Substanzen, die auf vergleichbare Weise wirken. Tadalafil und Vardenafil wurden erst später auf den Markt gebracht und sind teilweise für andere Patientengruppen geeignet. Cialis mit dem Wirkstoff Vardenafil beispielsweise wird auch als Wochenendpille bezeichnet, da sie wesentlich länger wirken kann. Levitra ist im Gegensatz auch für Menschen geeignet, die an Diabetes leiden. Auch sonst scheinen bei diesem Mittel die Nebenwirkungen etwas schwächer auszufallen. Seine Wirkzeit beträgt etwa8-12 Stunden. Die 4 Stunden, die Viagra wirken kann, werden von beiden Medikamenten übertroffen. Die Pharmakonzerne, die über viele Jahre hinweg das Mittel getestet haben, haben ihre Ergebnisse patentieren lassen. Über 15 Jahre hinweg kann ein Pharmaziepatent laufen. Für Viagra sind die 15 Jahre in diesem Sommer vorbei. Schon seit langer Zeit haben sich Pharmaunternehmen wie etwa Ratiopharm, die auf die Arbeit mit Generika spezialisiert sind, die Rechte gesichert, ein Potenzmittel auf den Markt bringen zu dürfen, das mit dem gleichen Wirkstoff arbeitet. Mehrmals hörte man bereits, dass man Viagra Generika bereits im Internet bestellen kann. Fast alle der beworbenen Produkte werden in Indien hergestellt. In dem asiatischen Land sind pharmazeutische Patente unbekannt und haben keine rechtliche Wirkung. Auf diese Weise können im großen Umfang Generika mit mehr oder minder großem Erfolg produziert werden.